Trachtenverein
Daxenwinkler Atzing

Gegründet 1897

Aktuelle Berichte

Trauer um Hans Wallner aus Siggenham

1Sterbebild Wallner

Nach schwerer Krankheit und völlig überraschend starb im Alter von 80 Jahren Johann Wallner aus Prien-Siggenham. Die Trauerfeier für den Bauern vom „Gaberhell´n-Hof“ fand in der nahen Filial- und Wallfahrtskirche von St. Salvator unter großer Beteiligung der Verwandten, Nachbarn, Vereine und Freunde statt.

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Passions-Aufführungen zum Chiemgauer Trachtler-Jubiläum

1Plakat nebeneinander

Zum Jubiläums-Auftakt „100 Jahre Chiemgau Alpenverband für Tracht und Sitte“ wird dieser wie schon erstmals im Jahr 2018 eine Passion zur Aufführung bringen. Die Darsteller, Musik- und Gesangsgruppen aus den eigenen Reihen werden in der Pfarrkirche „Zum Heiligen Blut“ in Marquartstein, in der   Pfarrkirche St. Rupertus in Amerang und in der Pfarrkirche Alter Peter in München mit dem Stück „Für ein paar Silberlinge“ unter der Gesamtleitung von Gaumusikwart Andreas Hilger dreimal öffentlich auftreten.

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Atzinger Daxnball mit Herz

1Herzblatt 2 klein

Traditioneller Höhepunkt im Fasching für den Priener Ortsteil Atzing ist am sogenannten „Ruassigen Freitag“ der Dorffasching von Atzing. Auch heuer war der Förderverein „Vereins- und Gemeindehaus Atzing“ mit seinem Vorsitzenden Peter Böttinger zusammen mit der örtlichen Feuerwehr und mit dem Trachtenverein „Daxenwinkler“ Atzing der Gastgeber beim sogenannten „Daxnball“.

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Chiemgauer Trachtler-Jubiläums-Auftakt in Marquartstein

1Gründungsvereine

In der Kirche „Zum Kostbaren Blut“ in Marquartstein begannen die heurigen Jubiläumsfestlichkeiten des Chiemgau-Alpenverbandes für Tracht und Sitte. Der Auftakt am Gründungsort des Verbandes erinnerte an die Gründung des Zusammenschlusses vor 100 Jahren.

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Sterbebild

Nur wenige Tage vor seinem 81. Geburtstag und nur wenige Wochen vor dem 60. Hochzeitsjubiläum mit seiner Ehefrau Irmi verstarb überraschend der aus Rosenheim stammende, in Prien zuletzt als Polizeichef beruflich tätige und seit über 25 Jahren in Atzing wohnende Peter Wendl. Bei der Trauerfeier für den Ersten Polizeihauptkommissar a.D. im Rosenheimer Friedhof wurde an das verdienstvolle Wirken über seine Familie und seinen Beruf hinaus erinnert.

Die Trauerfeier begann in der Aussegnungshalle mit Gemeindereferent Werner Hofmann vom Pfarrverband Westliches Chiemseeufer. Dieser sprach zum Lebenslauf und Wirken des Verstorbenen. Peter Wendl wuchs in Rosenheim bei seinen Eltern Hans (Kriminalamtmann) und Berta (berufstätig im Duschlbräu) auf und verbrachte seine Kindheit und Jugend in der Innstadt, anfangs in der Samerstraße, dann in der Heubergstraße im elterlichen Eigenheim. Nach einer Lehre bei Siemens in München trat er in den Dienst der Bayerischen Bereitschaftspolizei ein. Familiär war sein Leben geprägt von der Heirat mit seiner Frau Irmi, der Geburt der Söhne Gerhard und Manfred sowie von der Freude an den Enkelkindern.

Peter Wendl war Polizist und engagierter Helfer für Bürger und Vereine

Das umfängliche Engagement von Peter Wendl für Bürger und Polizei würdigte Bayerns Innenminister Joachim Hermann vor wenigen Jahren mit der Bayerischen Staatsmedaille „Stern der Sicherheit“, dabei hieß es: „Peter Wendl war nicht nur Polizist, der 1962 als Polizeianwärter bei der Bayerischen Bereitschaftspolizei eintrat, 1964 als Polizeiwachtmeister bei der Stadtpolizei Rosenheim anfing und Lehrgänge zum Erlangen des Beamtenstatus bei der Verwaltungsschule für den mittleren und gehobenen Polizeivollzugsdienst absolvierte. Im Dezember 1968 wurde er zur Kripo Rosenheim als Beamter auf Probe und 1969 als Kriminal-Beamter zur Kriminalpolizei in Rosenheim versetzt. Die Bürger waren auch außerhalb seiner beruflichen Pflichten ein persönliches Anliegen. Zusammen mit dem damaligen Priener Bürgermeister Lorenz Kollmannsberger gründete er im Jahr

1992 den Verein „Sicherheitsgemeinschaft Bürger und Polizei im Dienstbereich der Polizeiinspektion Prien`. Bei der Gründung gehörten zum Verein rund 30 Mitglieder, nach und nach wurden es inzwischen dreihundert. Die Steigerung war unter anderem möglich, weil Peter Wendl in seiner Dienstzeit die Einführung von Sicherheitsgesprächen mit den in seinem Zuständigkeitsbereich betroffenen Bürgermeistern und Gemeinden begann. Polizeihauptkommissar Jürgen Thalmeier als neuer Leiter der Polizeiinspektion Prien dankte seinem Vor-Vorgänger bei der Trauerfeier mit den Worten: „Peter Wendl war trotz seiner Ecken und Kanten immer für die Öffentlichkeit und für die Leute da sowie stets für die Sicherheit einsatzbereit“.

Ehrenvorsitzender vom Förderverein „Atzinger Feuerwehr-Gemeindehaus

In seiner Wahlheimat Prien-Atzing fühlte er sich von Anfang an wohl und aufgenommen, er übernahm bereits vor dem Bau des Vereinshauses die Aufgabe des Vorsitzenden des Fördervereins „Atzinger Feuerwehr-Gemeindehaus“ e.V.

und wurde vor ein paar Jahren zu dessen Ehrenvorsitzenden ernannt. Namens des Fördervereins, dessen Vorsitzenden Peter Böttinger und des Trachtenvereinsvorstandes Konrad Huber dankte bei der Trauerfeier Atzings Feuerwehrvorstand Martin Loferer Peter Wendl für dessen Umsicht und Einsatz zum Vereinswohle. Die Fahnenabordnungen der Feuerwehr und des Trachtenvereins „Daxenwinkler“ erwiesen ebenfalls ihre letzte Ehre. Auch eine uniformierte Abordnung aus den Reihen der Landes- und Wasserschutzpolizei ehrte Peter Wendl bei seinem Heimgang. 

Fotos:  a) Sterbefoto Peter Wendl  b) Peter Wendl 2019 bei der Ehrung durch Staatsminister Joachim Hermann (hö) 

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